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lachen lassen, es sei denn, daß es auf eine durchaus harmlose, gutmüthige Weise geschieht, über welche nur ein Thor zürnen kann." Darauf richtete er viele Fragen an mich, über meine Heimath und mein Vaterhaus; da war ich nun wirklich zu Hause und seelenfroh; nur mitunter störte mich Graf Selben, indem er mir irgend eine Speise als etwas Vorzügliches empfahl.
Als der sehr reiche Nachtisch in den schönsten Gefäßen und Körben erschien, rief Herr von Roden: „Da kommt das Paradies der Zugend!" Dessenungeachtet ward ich stumm und nachsinnend, denn mir fiel plötzlich der losgetrennte Saum meines Kleides ein. Was sollte ich beginnen? Beim Tanz mußte dies Unheil theils bemerkt werden, theils sich vergrößern; diese Betrachtung machte mich niedergeschlagen und bestürzt. Der junge Roden bemerkte meine Verstimmung, und forschte nach der Ursache; Anfangs wollte ich diese nicht sagen, zuletzt aber gab ich ihm die Erläuterung, wirklich in der Angst meines Herzens. Er lächelte: „O, aus dieser Verlegenheit helfe ich Zhnen, verlassen Sie sich fest auf mich." Da Graf Selben aufmerksam zu uns hinblickte, wagte ich keine Entgegnung, und vertiefte mich nun unbesorgt in dem Genuß und dem Anblick des schönen Desserts.
Zwei niedliche Kinder traten in den Saal, man sagte, es wären die Kinder des Secrctairs. — Herr von Roden, der sie kannte, rief den Knaben zu sich hin: „Komm her, mein Sohn, wie heißest Du, Bartholomäus?" —Der Knabe blickte ihn verwundert an: „Nein, Franz." „Höre, Franz, kennst Du Pudding?" „Za, Pudding kenne ich." „Sieh, hier ist

