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denn wo seine Kenntnisse nicht ausreichten, wußte er sich durch Errathen und Gewandtheit zu helfen.
Endlich, endlich schlug die Stunde, nach welcher wir uns schon lange gesehnt hatten; die Fenster des Gartensaals, in dessen Mitte ein großer Erntekranz hing, wurden verhängt, Lichter angezündet und die Instrumente gestimmt. O, solch' ein Stimmen, mir dringt es bis in die innerste Seele! Zch fragte Emma, ob sie für den ersten Tanz versagt sei? Siever- ncintc und fügte hinzu: „Zch will so sehr gerne tanzen, viel lieber jedoch es nicht thun, als mit jenem Officicr dort." Kaum hatte sie ausgeredet, als dieser kam, sie aufzufordern; es war ein kleiner, schmächtiger Mann, mit sehr großem, zwischen den Schultern sitzendem Kopfe, und mit Augen, groß wie ein Teller. Emma sagte schweigend, mit kläglicher Miene zu; kaum aber hatte er sich entfernt, als sie in lautes Lachen ausbrach. Der Officicr blickte mit einem zornigem Gesichte um, und ich bat sie vergebens, ihre Belustigung zu mäßige». — Zetzt erfolgte das Zeiche» zum Anfangen, die Musik fiel ein, und Horaz kam, mich abzuholen. Absichtlich und in schweigender Uebereinstimmung hielten wir uns zurück und ließen andere Paare vortanzcn. Als wir neben einander standen, sagte der junge Roden mir, daß Emma sich etwas sehr Unangenehmes bereitet hätte. Lieutenant von Borgstcdl glaube, daß sie über ihn gelacht, und habe in seiner Entrüstung darüber alle Kameraden aufgefordert, sie beim Tanz unberücksichtigt zu lassen, was von Zencn auch zugesagt worden sei.
Zch erzählte den Anlaß des Lachens, und bat Horaz, er wenigstens mSge mit Emma tanzen. Er lächelte: „Zch? Was

