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den Tisch ausgeschüttet; Einige riefen:DaS ist der Mont­blanc," Andere:Nein, der Chimborasso!"Erklommen kann er nicht werden, aber wir wollen ihn abtragen." Dieser Einfall erregte viel Gelächter; die kleine Schachtel öffnete ich selber, darinnen lag, unbeschreiblich süß duftend, ein ganz rei­zender Blumenstrauß zwischen feuchtem Moose. Wie verzau­bert blickte ich hinein, Thränen traten mir in die Augen, denn dies liebe, liebe Geschenk ging mir zu Herzen.

Wir müssen die Professorin rufen, jetzt kommt ihre Reihe."Laßt doch Lconore das thun," riefen Andere. Das Ende war, daß wir sämmtlich, nicht ganz so gemäßigt als sonst wohl, ihr Zimmer betraten. Die Professorin blickte ruhig aus, lächelte nach unserer Anrede und sagte:Da muß ich mich ja schnell ausmachen!" Der Rest des im Korbe befindlichen Obstes war sehr schön, und die Professorin nahm es mit sicht­lichem Vergnügen in Empfang. Zch übergab ihr meinen Blu­menstrauß; es war ein Opfer, aber ich wollte ihr gerne eine kleine Freude bereiten. Sie blickte den Strauß tief und stnncnd an.Kind," sagte stc.Du weißt nicht, was Dir mit.diesem Sträußchen geschenkt ist. Es liegt etwas so Zartes darin, ei­nem jungen Kinde Freude für ein solches Geschenk zuzutrauen, daß Du dies innig zu erkennen hast. Es ist so wichtig für Frauen, »eben der Realität des Lebens auch daö Schöne und Poetische werth zu halten. Es gefällt mir nimmer, wenn Frauen keine Blumen lieben, sie nicht hegen und pflegen mögen. Zch nehme Dein Sträußchen, aber später wollen wir mit einander Blumen auswählen, die Du dann trocknen und bewahren mußt."