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vater zufällig gefragt: „Was wollen sie denn trinken heute Abend?" — „Das Fräulein hat Eierpunsch bestellt." „Eierpunsch? na, na, Leute, macht ihn nur nicht zu stark, und bringt mir ein Glas herein." Oftmals bestellte ich auch Backwerk für den Nachtisch, und wenn es erschien, fragte mein Großvater gewöhnlich ganz erstaunt: „Wo kommt das her?" „Das Fräulein hat es bestellt." „Das ist sehr gut; ich vergesse dergleichen." So ward ich mit jedem Tage übermüthiger, aber auch fröhlicher; wenn meine Befehle den Großvater bisweilen überraschten, murmelte er wohl: „Die kleine Kröte!" verwies mir jedoch mein Benehmen nicht.
Ein Vetter von mir, ei» junger Mensch von neunzehn Zähren, hielt sich einige Monate im Städtchen auf, um sich von einem Rechtsgclehrten etwas auf die Universität vorbereiten zu lassen. Der Großvater, welcher stets gütig war, lud ihn mitunter ein, was mir jedesmal mißfiel, weil der Vetter mich und mein Betragen sehr schonungslos beurtheilte. Indessen dagegen ließ sich nichts thun.
Es war Jahrmarkt; der Großvater füllte meinen Geldbeutel, und ich ging seelenvergnügt auf den Jahrmarkt, beschenkte die Kinder, welche ganz erfroren die Kuchenbude» anstarrten, neckte die Verkäufer in den kleinen Buden, indem ich, wenn sie für ihre schlechten Sachen hohe Preise forderten, ganz erstaunt sagte: „Nicht mehr?" und diese dann bezahlte, als ob ich mir halb ein Gewissen daraus mache, so billig zu kaufen.
Nachdem dieser Spaß abgenuht war, entdeckte ich mit Entzücken in einer Bude eine ganz abscheuliche Maske, welche

