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stets wohl und auch weh, sie entbehrten doch mit dem Dort« bleiben so viel!

Conrad hatte mir gesagt, daß wir gegen sechs Uhr fahren müßten, ich mußte daher schon um fünf Uhr aufstehen. Abends zuvor zwitscherten die Kleinen ganz leise:Komm an mein Bett, hörst Du, Lorchel,, komm ja, und sage mir Adieu." 2m allerletzten Augenblicke flog ich noch in alle Zimmer, über­all hieß es:Sage mir doch Lebewohl; gieb mir die Hand; ich will einen Kuß u. s. w." Aus der Stube der Kleinen klangen noch Rufe nach, welche wie Wurst und Rosinen lau­teten. Die Professorin, Friederike und Franziska entließen mich sehr freundlich; Erstere sagte:Zch bin recht mit Dir zufrieden gewesen." Zch küßte ihre Hand, und mir schwindelte fast, so beglückte mich das Wort.

Zn dem Augenblick, wo ich in den Wage» steigen wollte, setzte Conrad aus demselben eine» Korb auf den Hausflur. Was ist denn das?" fragte ich erstaunt.Das sind Aepfel und Birnen und Nüsse, welche die Frau Baronin den jungen Kindern schickt." Der Ausdruckjungen Kindern" überraschte mich, ich hätte fast gelacht, Erncstine jedoch und Emma, welche mit mir gefrühstückt hatten, überließen sich den Ausbrüchen dankbarer Freude, sie versuchten, ob sie den Korb heben könn­ten, und als ich fortfuhr, sah ich sie denselben eilfertig fort­schleppen. Augenblicklich war ich dadurch in den Hintergrund getreten, aber mein Bild wird doch wohl wieder auftauchen, denke ich.

Ein eisiger Reis erfüllte die Luft, ich sagte:Conrad setzen Sie Sich doch zu mir in den Wagen." Er schüttelte den Kopf: