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ben willst. Das Frühstück für die Frau Baronin mußt Du wohl erst besorgen, aber am Mittwoch Morgen stehen, Dich erwartend, am Eingänge des Waldberger Hofes, Deine Adela, Catharine, Mathilde, Sophie.

NB. Heute können wir Dich nicht aufsuchen; wir haben, was Mutter selten erlaubt, eine Schneiderin im Hause, und Du kannst denken, wie wir nähen!"

Als ich gelesen, schlug ich den Blick dankbar empor; o, wie hilft der liebe Gott, aus großer und aus geringer Noth! mein Herz war so voll Dank, so voll Freude. Rasch mich erhebend, kleidete ich mich an, nahm mein Glas und ging hinab in den Garten. Heute wollte ich am Springbrunnen trinken; es war mir, als müsse es ein Quell der Gesundheit und des Lebens sein. Fröhlich langte ich dort an, aber im Augenblicke, wo ich die Hand ausstrecken wollte» rief eine bekannte Stimme:Lassen Sie mich das thun." Es war Herr von Roschau, der, eine Cigarre rauchend, gemüthlich spazierte. Ich erschrak fast, denn ich hatte ihn nicht gesehen; das Schöpfen hatte ich mir als einen Spaß gedacht, aber in der Ueber- raschung gab ich das Glas willenlos hin.

Das Schöpfen war jedoch so ganz leicht nicht; daö Wasser spritzte so weit umher, daß er, der auch nicht naß werden wollte, den Arm mehrmals ausstreckte, und stets zurückgeschlagen ward. Herr von Roschau mußte, höchst ungern, wie es schien, seine Cigarre aufheben, seinen Rockärmel etwas zurückschlagen, und so gelang es endlich. Wir lachten beide wie die Kinder; er schöpfte im Fluge ganz wenig Wasser, damit ich drei, vier Mal trinken

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