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ich nur sagen konnte: „Ja, wenn Ihr sie essen dürft?" „Wir? wir dürfen Alles essen, was unsere Zähne kurz kriegen können, aber wir wollen Herrn West fragen." Herr West trat in gemessener Haltung zu mir heran: „Mein Fräulein, ich habe den Knaben gestattet, diese Mandeln und Rosinen, als ersten Beweis Ihrer Güte, annehmen und essen zu dürfen, nur muß ich bitten, ihnen in Zukunft Aehnliches nicht bieten zu wollen. Dem Knaben, der zum ernsten Manne heran reifen soll, muß weibliche Näscherei fern bleiben."
„Und doch," bemerkte Herr von Roschau lächelnd, „nennt man Mandeln und Rosinen Studentenfutter?"
Mein Auge begegnete dem Auge der Baronin; ich verstand den Wink desselben, und entfernte mich nach tiefer Verbeugung. Gern hätte ich Herrn Wcst's sicherlich pedantische Antwort noch gehört, aber doch ging ich gern.
Annette empfing mich mit ihrem gutherzigen Gesichte: „Nun Fräulein,-ging das gut?" Wie gerne hätte ich ihr Alles erzählt, wie gerne! aber ich lachte nur innerlich, suchte in meiner Tasche, fand noch zwei Mandeln und sagte, ihr diese gebend: „So, aber nun Hut aus, und über Berg und Thal; heute jage ich Dich tüchtig umher."
Gar zu gerne wäre ich bei Jnspector's vorgelaufen, und hätte gefragt: „Wollt Ihr mit? — aber ich bedachte, daß die arme Annette dann sicherlich ganz verlassen nebenher gehen würde, und dann auch wäre sie keine Begleitung, sondern zur Gesellschaft geworden, und das schien mir auch nicht ganz passend.
Meine Mutter hat mir oft gesagt: „Sei nie vertrauter mit dienenden Personen, als Du es heute, mor-
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