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ward ich, das fühlte ich, dunkelroth im Gesichte, und schielte zu der Baronin hinüber; es war mir, als müsse sie wissen, daß ich das von dem Kater gedacht habe, und o, wie oft hat sie mich ermähnt, gegen unfreundliche und geringe Gedanken, auf meiner Hut zu sein! Baron Herr­mann mußte mich beobachtet haben, denn er fragte: Haben Sie sich verbrannt?" Ich sagte nein, und ward noch röther.

Baronin Lisbcth forderte Herrn Steenhold dringend auf, seinen Aufenthalt in der Gegend zu verlängern, vom ersten März an im Schlosse zu wohnen und ihre Schwester Agnes im Zeichnen zu unterrichten. Er sagte nach kur­zem Besinnen zu. Ich war verwundert über Vorschlag und Zusage. Herr Steenhold paßt hier eigentlich gar nicht in's Haus, er ist wohl höflich, aber nicht fein; ganz unbefangen und durch nichts behindert. Mir pochte das Herz vor Freude, als ich dachte, daß ich nun auch zeich­nen und vielleicht malen werde. Er mußte das auf mei­nem Gesichte gelesen haben, denn er sah mich auf seine besondere Weise, mit etwas gesenktem Kopfe scharf an, und fragte lächelnd:Zeichnen Sie auch?" Auf mein Ja, erwiederte er:Nun, da werden wir wohl einen Bergabhang mit Staffage zeichnen müssen, was?" Dies seltsame was? bringt er häufig an, aber es klingt eigen­thümlich gut, und ich mußte um der Erinnerung willen lachen.