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nicht verständen und gelernt hätten, jedes Wort aus die Wage zu legen, und daß, wer mit ihnen leben wolle, sie nehmen müsse, wie sie einmal wären."
Ich war ganz bestürzt und sagte kein Wort mehr, aber die unbefangene Unterhaltung wollte nicht wieder in Gang kommen. Nur Catherine hatte geschwiegen, und als ich Abschied nahm, küßte sie mich herzlich. Als ich ihnen aus den Augen war, warf ich mich im Gebüsch auf den Boden, und weinte und wimmerte leise. Ich hatte sie mit dem Herzen lieb, ich meinte Ursache zur Klage zu haben, und was ich als Erwiederung bekam, war ein Bor- wurf, der mich anspruchvoll und verkehrt darstellte. Ich mußte zurück, ich mußte beim Frühstück erscheinen, und hätte so gerne meinen schönsten Putz für die Wohlthat gegeben, eine Stunde ungestört weinen zu können. Das ging aber nicht, und so trocknete ich meine Augen und eilte heim. Eigentlich, aber das dachte ich später, habe ich wohl selber Schuld; weshalb war mein Herz gleich so offen und zutraulich, weshalb liebte ich gleich Menschen, die ich gar nicht kannte? Ohne solche Täuschung kommt man wohl nicht durchs Leben, aber ich hätte sie mir so gut ersparen können, wenn ich nur freundlich gewesen wäre.
Der alte, gute Pfarrer ist todt; sein Wahlspruch: „Wie Gott mich führet, will ich gehen", hat ihn in die ewige Heimath eingeführt.
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