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Heute Morgen ward der alte Pfarrer beerdigt, die ganze Gemeinde war auf den Beinen zum Folgen. Später, als Alle sich verlaufen hatten, legte ich einen schönen Epheukranz auf den Hügel, der noch ganz verwildert a»s- sah. Ich flocht keine Blume hinein, es schien mir so passender; Freude hatte er nicht mehr, aber Hoffnung.
Der Polterabend ist vorüber, es war wunderhübsch! Wir hatten uns allerliebste Anzüge zurecbt gemacht, halb Dichtung, halb Wahrheit, wie Fräulein Sophie sagte, die im Kostüme alö Nürnbergerin auch sehr gut aussah. Baronin Lisbetb erschien bei Tische sehr geputzt und sah wunderschön aus, in einem schweren Damastkleide und einem Kranz von Fcldrosen. Sie sagte ruhig, daß sie auch den Polterabend mitmachen wolle; ich fand nichts Besonderes darin, sah aber, daß Agnes und Cbabelle sich bedeutsame Blicke zuwarfen. Ich fand es ganz hübsch für die Braut, und dachte nur im Stillen, daß die Feldrosen besser zu jenem Hause paßten, als der Damast.
Um sieben Uhr begaben wir uns in zwei Wagen auf den kurzen Weg. D, ich hätte schon im Wagen singen mögen! Herr Stcenhold hatte sich ganz malerisch costümirt; die Idee war, eine ungarische Musikbande, also Zigeuner, darzustellen. Herr West hatte auch das Seinigc gethan, aber er ist zu steif und sah doch schlecht aus.
Chabclle hatte sich geschminkt, sehr leicht hin, aber man sah es doch. Ich fragte: Mais pourquoi slonc,

