lachte, wir, die Leute aus dem Hofe, und die Hunde bellten. —
Um die Mittagszeit erschien der junge Vetter, Herr Barnow; er war ein wenig linkisch, aber ganz unbefangen, und sehr gewaschen und gekämmt. Agnes und Fräulein Chabelle nahmen in ganz in Beschlag, worüber die Jn- spector's sich sehr belustigten, und als im Laufe des Gespräches sich ergab, daß Beide noch gar nicht im Städtchen gewesen wären, äußerte Herr Barnow, die Entfernung betrage nur eine halbe Stunde, und erbot sich, Nachmittags als Führer dienen zu wollen. Dieser Borschlag ward sogleich angenommen; wir klebrigen erklärten jedoch» lieber bleiben zu wollen, und die Jnspeetorin sah ein wenig nachdenklich aus, wie Jemand der nicht recht weiß, wie weit seine Autorität reicht.
Das Mittagessen verging unter großer Heiterkeit; Adelens Kochkunst ward sehr gelobt und beim Nachtisch, der aus Erdbeeren bestand, mußte Jeder eine Gesundheit ausbringen. Die Jnspeetorin trank mit herzlichen Worten auf das Wohl ihrer Kinder, der Jnspeetor sagte: „Ja, eS ist recht schön, aber die junge Welt hier will etwas Lustiges." Er sann sichtlich über einen Witz nach, räusperte sich und fragte Agnes nach ihrem Alter. „Ueber fünfzehn Jahre." Nun erhob er sein Glas gegen Agnes und sagte pathetisch:
"Tchauct auf, ich sag' es laut,
Itcber'S Jabr ist sie ’ne Braut! «
Sein Zweck ward erreicht, denn wir lachten Alle herzlich. Sehr bald nach dem Essen ward der Spaziergang

