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„Nun! nun! zerreißt mich nur nicht! — sprach Jener trocken und machte sich ruhig log — Jetzt schreibt sie wohl keine Briefe mehr; denn, wie gesagt, eS geht Matlhäi am Letzten mit ihr. Aber das Gesinde sagt, daß der Vetter Hadumann, der feine Bursch, einen Sonntag um den andern Briefe nach Tricktrack getragen hat — ist aber immer leer zurückgekommen."
„Mann! guter Freund! — rief Sigebert flehend — ich beschwöre Euch: wenn Ihr nach Häckselhausen zurückkommt, sagt ihr, sagt meiner Muhme, daß sie betrogen sei, daß — daß ich nächstens zu ihr kommen und sie aufklären, trösten und pflegen will!"
„Guter Freund! — sagte der Fremde — Ich sage nichts; ich mische mich in solche Angelegenheiten nicht. Wenn der Hadumann erführe, daß ich geholfen hätte, ihm die Erbschaft verkürzen: — der Hadumann ist zu Allem fähig."
„O guter Mann! — sprach Sigebert — was will ich denn von Erbschaft verkürzen? leben soll sie! leben! ich will sie nur ordentlich pflegen — sie hat cö immer mit uns gut gemeint!"
„Lieber Mann! Ihr thut am Besten, Ihr kehret sogleich um und sagt und thut der Muhme selbst, was Ihr zu thun und zu sagen habt."
„Heiliger Gott! — jammerte Sigebert — ich kann nicht! Ich kann nicht von meiner Arbeit los. Der Großhändler hat mir Webereien aufgetragen und gesagt, er brauche jetzt nicht viel' Arbeiter; wenn ich den Auftrag

