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So oft sie and) in eine andere Gegend des WaldeS kamen und riefen, antwortete ihnen Wiederhall von einer andern Richtung her, kam ihnen auch nie näher und ließ sich nicht sehen; cS schien, als umschlich' er sie stctS und flöhe, wenn sie riefen, sie foppend und verspottend. Da ließen sie die Köpfe hängen und seufzten: „Er ist noch immer so!" Traurig ginge» sie nach Hanse.
Wohl oft noch versuchten Jürgen und seine Frau den kleinen Wiederhall zu locken; aber eS gelang nicht. Doch sie bemerkten, daß sich seine Stimme allmälig veränderte und der ihrigen ähnlich wurde. Darüber freute sich die Frau herzlich; sie meinte: „Er wird uns ähnlich; er bessert sich also. Die Erziehung der Berg-Alten muß doch gut sein. Wir wollen sie besuchen; wer weiß, vielleicht giebt sie ihn uns zurück!"
Und beide gingen ins Gebirge; sie riefen an der Höhle; die Berg-Alte kam heraus.
„Wollt Euer Söhnchen besuchen? Ist unter den Tannen, Eichen und Buchen. Ist worden gar dünn; nur Stimm' ist noch drin!"
Sie rief schallend: „Wiederhall, hier!" und im Walde klang cö: „Hier!" — ganz wie der Alten Stimme!
„Seid wohl verwundert? — sprach sie — Er kann der Stimmen vielhundert! Doch das ist das Schlimme: hat keine eigne Stimme! hat auch kein eigenes Wort — Eigenwille ist fort — ging verloren beim Zeitvertreib — im Walde; wird auch verlieren seinen Leib —

