MUSS"

, ^0jcin Wort darauf, Ihr braucht keine» Augenblick Euch zu M) bedenke», diese Halskette von mir anzunehmen; ich ver- ^ sichere Euch wiederholt, daß es mir eine große Freude gewährt, sie Euch zu geben. Sucht sie zu verwerthen; Ihr wer­det immer so viel dafür erhalten, daß Ihr der armen Kranken ein kleines Labsal dafür kaufen könnet." Also sprach der gut­müthige Pilger, welchen wir den beiden Mädchen gegenüber stehen sehen.

Wie dürfte ich Euch diese Kette abnehmen," sprach die Angeredete, trage ich doch selbst noch einen Halsschmuck; ich müßte mich ja schämen, wollte ich Euch der Kette beraube». Freilich war ich schon entschlossen, die meinige abzulegen und sie zu verkaufen, aber die Mutter selbst wollte es nicht zugeben; es sei dieselbe, sagte sie, das einzige Andenken an ihre ver­storbene Schwester und das müßte man in Ehren halten; nur wenn die größte Noth einträte, könne sie ihre Einwilligung dazu geben, daß sie verwerthet würde. Gott sei Dank, ich verdiene durch meiner Hände Arbeit und den kleinen Handel mit Apfelsinen so viel, daß ich die Mutter, und mich noch er­nähren kann, und meine gute Freundin, welche mich heute nach der Stadt begleiten will, thut auch an uns, was in ihren Kräften steht, die kranke Mutter hat ihr manche Erqnicknng zu danken."

Nun, so laßt auch mich etwas für sie thun; nehmt doch

1