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Alles aufgezählt, was Antonio's Eltern an Mobilien, über­haupt an irdischen Gütern besaßen.

Um so reicher aber waren die Bewohner des Hinterge­bäudes an Immobilie», worunter bekanntlich die Reichen dieser Welt die liegenden Güter verstehen, welche unbeweglich sind, nicht von der Stelle hinwcggcrückt oder hinweggetragen werden können, als z. B. Wiesen, Aeckcr, Oel- und Weingärten, deren um Velletri, das auf einem Hügel erbaut und von zwei Seiten her mit fruchtbaren Thälern umgeben ist, gar viele liegen. Und dennoch nannte Antonios Vater, der nicht einmal eine eigene Hütte zur Wohnung hatte, nicht eine Ruthe Land in der Ge- marlnng von Velletri sein Eigenthum, dennoch hatte er nicht einen einzigen Olivenbaum, nicht einen einzigen Weinstock, der ihm auch nur die kleinste Erndte gewährt hätte. Man ersieht wohl hieraus, daß das WortImmobilien" hier in einem ganz andern Sinne genommen wird. Nun ja, ich verstehe un­ter Immobilien heute einmal ganz andere Güter; ich verstehe hierunter unsichtbare Schätze, sie liegen inwendig im Menschen, im Herzen desselben, sie können auch nicht verrückt, auch nicht weggctraacn, nicht verkauft, nicht verwerthet werden. Diese Güter haben eigene herrliche Namen und sind wahrlich von größerem Werthe als Hans und Hof, Feld und Wald und je­des sonstige immobile Gut; sie heißen: Arbeitslust und Arbeits­eifer und Arbcitsmnth, oder wenn du lieber willst: Fleiß und Thätigkeit und dazu Ehrlichkeit, Redlichkeit, Treue, Gottes­furcht, Gottes- und Menschenliebe, Gottvertrauen und Zufrie­denheit, oder mit wenigen Worten gesagt und alle einzelnen Güter in ein großes Gesammtgnt zusammengefaßt: Frömmig­keit, welche zugleich ist Gottseligkeit, eine Gottseligkeit, welche, wie die heilige Schrift sagt, zu allen Dingen nütze ist und