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fortgefahren, ihr wackeren Leutchen, ihr fleißigen Arbeiter, das Häuschen wird dann bald dastehen!

Am darauffolgenden Sonntage, als Giuseppo mit seinem Weibe am Tische saß es war um die zweite Stunde des Nachmittags und der Hausvater aus dem alten Gebetbnche vorlas und auch Antonio still dasaß und aufmerksam zuhörte, wurden sie durch ein Geräusch in ihrer Andacht unterbrochen. Es war Jemand zum Hause hereingetrcten.

Giuseppo ging dem Kommenden entgegen und öffnete seinem ehemaligen Dienstherrn, dem Signor Martino, Antonio's Pathen, die Thüre.

Grüß Euch Gott," sprach der Hereintretende freundlich und als er das aufgeschlagene Buch erblickte und die Bewohner des Hintergebäudes so feierlich gestimmt sah, ward ihm sogleich klar, daß er sich hier in einem Tempel der Andacht befinde. Verzeiht, daß ich Euch gestört habe, Ihr guten Leute!" fuhr Martino fort,recht so, das bringt gute Früchte; Bete und arbeite! dies Sprüchlein habt Ihr Euch nicht nur gemerkt, Ihr thut auch darnach! Fürwahr das muß Euch ja Segen bringen. Nun aber, lasset Euch wieder nieder und fahret fort, ich setze mich zu Euch und höre zu."

Antonio trat seinen Stuhl an den Pathen ab, setzte sich auf die Kiste und nun wurde die Betrachtung zu Ende gelesen. Ihr Inhalt schien recht eigentlich für eine arme Familie geschrieben. Die Schlußworte welche Martino mitanhörte wiesen darauf hin, wie der liebe Gott der Mittel und Wege so viele habe, um den Armen zu helfen, ihren Kummer zu mildern und ihre Noth zu lindern; wie er die Herzen mancher wohlhabenden Bruder zu erwecken wisse, welche dann als Engel Gottes den Dürftigen sich nahten, um ihnen wohl zu thun. Auf Gott sollten sie nur