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daß er mit jedem Tage dem Ziele seiner sehnlichen Wünsche näher komme, ja der Hinblick auf ein eigenes Häuschen, von welchem auch er schon eine Vorstellung in seiner Seele trug, und in welchem auch er schon Tage des häuslichen Glücks im Voraus verlebte, machte sein Herz heiter und froh, erleichterte ihm die schwere Arbeit. Weniger empfindlich wurde ihm die Gluth der Sonne und so viele Schweißtropfen ihm auch über die Stirne rinnen mochten, er achtete ihrer nicht. Man ver­nahm kein Seufzen und Stöhnen; wohl aber des Morgens und des Abends ein fröhliches Liedlein, wozu ihn die munteren Vöglein des Himmels aufforderten, die ihr Preis- und Loblied dem Herrn der Schöpfung darbrachten und gegen die er in dieser Hinsicht nicht zurückstehen mochte. Giuseppe kehrte täg­lich recht müde aus dem Weinberg zurück, aber wie wohl that ihm dann auch die Ruhe des Feierabends, wie erquicklich war ihm der Sonntag, der Tag des Herrn!

Sein Weib war indessen auch nicht unthätig; ihre Arbeits­stelle fand Magarita in den Häusern hier und da, und hatte sie etwa einen freien Tag, so wanderte sie mit Antonio hinaus in den Weinberg und half ihrem Manne und selbst der acht­jährige Knabe griff an, las dann die Wurzeln der Weinstöcke auf und band sie in Bündlein zusammen, welche er dann nach Hause trug, weil es dem Vater gestattet war, sie für sich zu behalte».

Schon am Ende der Woche hörte man drei Franken in die Büchse fallen und es war wieder ein wahrer Ohrenschmaus für Alle, das unharmonische Gerappcl zu vernehmen, welches Antonio hervor zu bringen wußte, da er das Rütteln und Schütteln der Büchse der Mutter abgelernt hatte. Nur so