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etwas Hübsches ein; er selbst verwendet die 10 übrig gebliebenen Piaster in seinem Geschäft und zahlt dafür nach Ablauf eines Jahres die Zinsen. Durch die ausgezeichnete Citronen- und Pomeranzenerndte hatte er aber auch in seinem Handel eine hübsche Summe gewonnen und war nun im Stande, noch mehr für die Taglöhnersfamilie zu thun. Der Hansban wurde be­gonnen im nächsten Frühjahre und da die ersparte Summe doch nicht ganz ausreichte, alle Handwerker zu bezahlen, schoß er das Fehlende vor.

Es gibt der Armen gar viele und nicht wenige, welche wie Giuseppo und sein Weib sich redlich und ehrlich zu ernähren suchen und solche sind vorzugsweise unserer besonderen Unter­stützung werth und würdig. Finde» solche würdige Armen aber immer die rechte Unterstützung? Der Reichen gibt genug, aber wie wenige von ihnen gleichen dem menschenfreundlichen Martino! Meine Lieben, ist es nicht Pflicht für die, denen Gott in reichlichem Maße irdische Güter verliehen hat, sich derer anzunehmen, die weniger empfangen haben? Mit dem Mammon der Erde soll der Christ himmlische Güter erwerben, bleibende ewige Schätze, von denen wir oben geredet haben; zu diesen werden auch alle die Wohlthaten gezählt, die wir unsern Bru­dern an Leib und Seele erweisen; jede einzelne Liebesthat, die der Mensch vollbringt, kommt ja hinauf in das Gedächtniß vor Gott und sie wird ihm am Tage des Gerichts zugerechnet, wo des Menschen Werth oder Unwerth an den Tag kommen und er empfangen wird, wie er gehandelt hat bei LeibeS Leben, eS sei gut oder böse. Mein Sohn, meine Tochter, du empfängst nur Gutes, so du barmherzig bist und Liebe erweisest deinem Nächsten, besonders deinem armen Bruder. Und welche selige Stunden bereitest du dir schon hier; wenn der Tag sich neigt