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und cs Abend für dich wird, wenn du das Haupt niederlegst zur 9inhe, wie kannst du da ruhiger deine Seele in Gottes Hände befehlen, wenn du auf dein Tagewerk zurückblickst und du darfst dir sagen, es war in Gott gethan, du habest nicht blos dein Wohl sondern auch das deines Brndcrs im Auge gehabt und cs nach Kräften zu fördern gesucht. Und soll ich dich hinweisen auf die Dankesthräne, die im Auge des Armen schimmert, und auf dessen Händedrnck, und das Wort, das beim Ausblick nach oben laut wird anf seinen Lippen:Gott lohne Euch, waS Ihr an mir gethan habt!" O, du bist, dafür zeugen Thränen und Händedrnck und die Bitte zu Gott, deinen armen Brüdern werth und theuer, und gesegnet wird und gesegnet bleibt bei ihnen dein Name ihr Lebenlang. O auch darüber darfst du dich, sollst du dich freuen; das ist mit ei» Lohn, den Gott schon hier dem zu Theil werden läßt, der nicht vergißt wohlzuthun und mitzutheilen.

in.

In den ersten Tagen dcö kommenden Frühlings sah man zwei Männer znm Stadtthore hinauöwandern. Es war Giu- seppo und sein Micthsherr, Tivolani, der Tischler. Sie gingen nach dem Garten. Der Letztere sah sich die beiden Baumstämme an und kam mit dem Ersteren übereilt, den einen Stamm für die noch schuldende Hausmiethe anzunehmen und für den andern