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etwas bergan in einer mäßigen Entfernung ging, so fundenes die Pferde gar bald für gut, langsam zu laufen und da gar die am Wege stehenden Bäume ihnen mit ihren über den Weg hinragenden Aesten ins Gesicht schlugen, blieben sie endlich stehen.

Mittlerweile war denn auch der Kutscher herbeigekommen und hatte Antonio mitgebracht, der leider durch die schnelle Bewegung, die er machte, um die Pferde auf den andern Weg zn lenke», den Abhang rückwärts Hinuntergefallen war und sich am Hinterkvpfe verletzt hatte. Trotz der Verletzung, die Antonio erlitten hatte, war er aufs Höchste begierig, zu erfahren, wie es wohl den Reisenden ergangen sei und lief darum eben so schnell, als der Kutscher.

Die Pferde waren bis zur Hütte der Wittwe gelaufen und hier im Schatten' des hohen Nußbaums stehen geblieben. Als Antonio mit dem Kutscher hier ankam, war ein Herr eben damit beschäftigt, ein Frauenzimmer aus dem Wagen herauszu­heben und einem Mädchen von etwa sechs Jahren, welches ihm weinend zur Seite stand, Trost zuzusprechen mit den Worten: Liebes Kind, sei ruhig, der Mutter wird eS schon wieder gut werden; siehst Du, sie steigt ja von selbst aus dem Wagen; Gott sei Dank, wir sind ja noch alle am Leben; wunderbar hat uns der Herr geholfen und das drohende Verderben abgewendet.

Als Antonio näher herantrat, rief der Herr ihm zu: Höre, Kleiner, wer wohnt hier, kann man hier wohl ein Glas Wasser bekommen?"Hier wohnt meine Mutter, erwiederte Antonio, und einen Trunk Wasser sollen Sie im Augenblicke haben." Sogleich lief er in die Wohnung, öffnete schnell die Thüre des Zimmers, grüßte die Mutter freundlich und rief