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Kampfe mit Robert in jenem finstern Gange so verwundet worden, daß er den Rückweg nicht mehr finden konnte und eine Bente des an diesem dunkeln und feuchten Orte hausenden Gewürmes wurde.
Ritter Knno hatte dem Kaiser auf seinen Kriegszügen getreulich beigestanden, ihn durch seine Tapferkeit und Klugheit ans mancher Gefahr gerettet, wcßhalb ihn der Kaiser meist in seiner Nähe hielt und ihn vor allen klebrigen sehr auszeichnete. Nachdem die Hauptkricgszüge beendigt waren, erfüllte der Kaiser Knno'S Wunsch, seine Heimath einmal wieder zu sehen, und ließ ihn ziehen. Ueberall forschte dieser nach dem Aufenthalte seines Freundes. Als er in die Nähe seiner Heimath kam, hörte er zu seiner großen Freude, daß Robert gerettet sei und sich auf seiner Burg befinde. Auf diese Nachricht beschleunigte er seine Reise; sein treues Roß mußte längere Tagereisen aushalten, wofür er ihm eine um so dauerndere Ruhe versprach.
Als er aber einst seinen Weg in einer mondhellen Nacht fortsetzte, sah er in weiter Ferne eine große Feuersäule aufsteigen, ans deren Erscheinung er ganz richtig auf den Brand einer Burg schloß. Wie hätte er aber, obgleich jener Schein aus seiner Heimath leuchtete, denken können, daß er selbst so hart dadurch betroffen werden sollte. Er glaubte vielmehr, daß auch hier des Kaisers Leute, wie es ja damals so häufig aus Nudolphs Befehl geschah, die Burg eines Raubritters angezündet hätten, um den Ritter für seine Frcvelthaten zu strafen. Denn es war ihm wohl bekannt, daß z. B. in Thüringen, Franken und Schwaben 180 Burgen und Schlösser auf Nudolphs Befehl zerstört und geschleift worden waren.
Knno war nur noch eine Tagreise von seiner Heimath entfernt. Da wurde ihm aber die traurige Kunde, daß es die

