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mit scharfem Blicke mustern und prüfen. Wenn nun Einer kommt, der nicht nach ihrem Sinne ist, so erheben sie ein großes Geschrei, schlagen ihn todt oder verleumden ihn doch so sehr bei den Men­schen, die ihnen auf's Wort glauben, daß man gar keine Liebe, kein Fünkchcn Zutrauen mehr findet. Ach, wie gut haben es meine Bruder, die Träume, fröhlich und leicht hüpfen sie auf die Erde hinab, fragen nichts nach jenen klugen Männern, besuchen die schlummernden Menschen, und weben und malen ihnen, was das Herz beglückt und das Auge erfreut."

Deine Brüder sind Leichtfüße," sagte die Königin,und du, mein Liebling, hast keine Ursache, sie zu beneiden. Jene Grenzwächter kenne ich übrigens wohl; die Menschen haben so unrecht nicht, sie aufzustellen; es kam so mancher windige Geselle und that, als ob er geraden Wegs aus meinem Reiche käme, und doch hatte er höchstens von einem Berge zu uns herüber geschaut."

Aber warum lassen sie dies mich, deine eigene Tochter, entgelten?" weinte Märchen;ach, wenn du wüßtest, wie sie es mir gemacht haben; sie schalten mich eine alte Jungfer und drohten, mich das nächstemal gar nicht mehr herein zu lassen."

Wie, meine Tochter nicht mehr einzulassen?" rief die Kö­nigin, und Zorn erhöhte die Röche ihrer Wangen;aber ich sehe schon, woher dies kommt; die böse Muhme hat uns verleumdet!"

Die Mode? nicht möglich!" rief Märchen;sie that ja sonst iinmer so freundlich."

O ich kenne sie, die Falsche," antwortete die Königin, aber versuche es ihr zum Trotze wieder, meine Tochter; wer Gutes thun will, darf nicht rasten."

Ach Mutter! wenn sie mich dann ganz zurückweisen, oder wenn sie mich verleumden, daß >nich die Menschen nicht ansehen oder einsam und verachtet in der Ecke stehen lassen?"