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mache. Mir gehöre, von Gott und Rechts wegen, das Schiff sammt allen Gütern, weil ich es gleichsam gefunden habe; doch solle ich alles sehr geheim halten und ihm ein kleines Geschenk von meinem Ucberfluß machen, er wolle dafür mit seinen Sklaven mir behülflich seyn, die Todten wegzuschaffen. Ich versprach ihn reichlich zu bclahncn, und wir machten uns mit fünf Sklaven, die mit Sägen und Beilen versehen waren, auf den Weg. Unter­wegs konnte der Zauberer Muley unseren glücklichen Einfall, die Segel mit den Sprüchen des Korans zu umwinden, nicht genug loben. Er sagte, es sey dies das einzige Mittel gewesen, uns zu retten.

Es war noch ziemlich früh am Tage, als wir bei dem Schiff ankamen. Wir machten uns alle sogleich aus Werk, und in einer Stunde lagen schon vier in dem Nachen. Einige der Sklaven mußten sie anö Land rudern, um sie dort zu verscharren. Sie erzählten, als sie zurückkamen, die Todten hätten ihnen die Mühe des Bcgrabcns erspart, indem sie, so wie mau sie auf die Erde gelegt habe, in Staub zerfallen seyen. Wir fuhren fort, die Todten abzusägen, und vor Abend waren alle ans Land gebracht. Es war endlich keiner mehr am Bord als der, welcher am Mast angenagelt war. Umsonst suchten wir den Nagel aus dem Holze zu ziehen, keine Gewalt vermochte ihn auch nur ein Haar breit zu verrücken. Ich wußte nicht, was anzufangen war; man konnte doch nicht den Mastbaum abhauen, um ihn an's Land zu führen?! Doch aus dieser Berlegenheit half Muley. Er ließ schnell einen Sklaven anS Land rudern, um einen Topf mit Erde zu bringen. Als dieser herbeigeholt war, sprach der Zauberer geheimnißvolle Worte darüber aus, und schüttete die Erde auf das Haupt des Todten. Sogleich schlug dieser die Augen auf, holte tief Athem und die Wunde des Nagels in seiner Stirne fing an zu bluten.