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pdttcn, ihnen versprochen habe, sie ungefährdet in seinem Gebiete zu dulden; vor einigen Wochen aber habe er einen ihrer tapfersten Männer aufgefangen und nach den schrecklichsten Martern aufhängen lassen. Er habe ihm nun lange aufgelauert, und heute noch müsse er sterben. Mustapha wagte es nicht, etwas dagegen einzuwenden, denn er war froh, selbst mit heiler Haut davon gekommen zu sevn.

Am Ausgang dcö Waldes hielt der Starke sein Pferd an, beschrieb meinem Bruder den Weg, bot ihm die Hand zum Ab­schied und sprach: Mustapha, du bist auf sonderbare Weise der Gastfreund des Räubers Orbasan geworden, ich will dich nicht auffordern, nicht zu verrathen, was du gesehen und gehört. Du hast ungerechter Weise Todesangst ausgestanden, und ich bin dir Vergütung schuldig. Nimm diesen Dolch als Andenken, und so du Hülfe brauchst, so sende ihn mir zu, und ich will eilen, dir bcizustchcn. Diesen Beutel aber kannst du vielleicht zu deiner Reise brauchen." Mein Bruder dankte ihm für seinen Edelmuth, er nahm den Dolch, den Beutel aber schlug er aus. Doch Or­basan drückte ihm noch einmal die Hand, ließ den Beutel auf die Erde fallen und sprengte mit Sturmeseile in den Wald. Alö Mu­stapha sah, daß er ihn doch nicht mehr werde einholen können, stieg er ab, um den Beutel aufzuheben, und erschrack über seines Gaftsreundcs Großmuth, denn der Beutel enthielt eine Menge Goldes. Er dankte Allah für seine Rettung, empfahl den edlen Räuber seiner Gnade und zog dann heiteren Muthes weiter auf seinem Wege nach Balsora.

Lezah schwieg und sah Achmet, den alten Kaufmann, fragend an.Nein, wenn cS so ist," sprach dieser,so verbessere ich gern mein Urtheil von Orbasan, denn wahrlich, an deinem Bruder hat er schön gehandelt."

Er hat gethan wie ei» braver Muselmann," rief Mulep;