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Bald kam er in das Zimmer zurück, wo Thiuli seiner harrte. Er brachte ein unschädliches Tränklein mit, suhlte der Kranken Fatme noch einmal den Puls, und schob ihr sogleich den Zettel unter ihr Armband, das Tränklein aber reichte er ihr durch die Oeffnung in der Mauer. Thiuli schien in großen Sorgen wegen Fatme zn seyn, und schob die Untersuchung der übrigen bis auf eine gelegenere Zeit auf. Als er mit Mustapha das Zimmer verlassen hatte, sprach er in traurigem Tone:Chadibaba, sage aufrichtig, was hältst du von Fatme's Krankheit?" Ehakamanka- budibaba antwortete mit einem tiefen Seufzer:Ach Herr! möge der Prophet dir Trost verleihen, sie hat ein schleichendes Fieber, das ihr wohl den Garaus machen kann." Da entbrannte der Zorn Thiuli's:was sagst du, verfluchter Hund von einem Arzt? Sie, um die ich zwei tausend Goldstücke gab, soll mir sterben wie eine Kuh? Wisse, wenn du sie nicht rettest, so hau' ich dir den Kopf ab!" Da merkte mein Bruder, daß er einen dummen Streich gemacht habe, und gab Thiuli wieder Hoffnung. Als sie noch so sprachen, kam ein schwarzer Sklave aus dem Serail, dem Arzt zu sagen, daß das Tränklein nicht geholfen habe.Biete deine ganze Kunst auf, Chakamdababelba, oder wie du dich schreibst, ich zahle dir, was du willst," schrie Thiuli- Kos, fast heulend vor Angst, so vieles Gold zu verlieren.Ich will ihr ein Säftlein geben, das sie von aller Noth befreit," antwortete der Arzt.Ja, ja, gib ihr ein Säftlein," schluchzte der alte Thiuli. Frohen Muthes ging Mustapha, seinen Schlaf­trunk zu holen, und als er ihm den schwarzen Sklaven gegeben und gezeigt hatte, wie viel man auf einmal nehmen müsse, ging er zu Thiuli und sagte, er müsse noch einige heilsame Kräuter am See holen, und eilte zum Thor hinaus. An dem See, der nicht weit von dem Schloß entfernt war, zog er seine falschen Kleider