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muß mich auf den Stab stützen und kann nichts tragen; erlaube deinem Söhnlein, daß mir die Waare nach Hause bringt, ich will es dafür belohnen."

Der Kleine wollte nicht mitgehen und weinte, denn ihm graute vor der häßlichen Frau, aber die Mutter befahl ihm ernstlich, weil sie es doch für eine Sünde hielt, der alten schwäch­lichen Frau diese Last allein aufzubürden; halb weinend that er, wie sie befohlen, raffte die Kohlhäuptcr in ein Tuch zusammen und folgte dem alten Weib über den Markt hin.

ES ging nicht sehr schnell bei ihr, und sie brauchte beinahe drei Viertelstunden, bis sie in einen ganz entlegenen Theil der Stadt kam und endlich vor einem kleinen baufälligen Hause still­hielt. Dort zog sie einen alten, rostigen Haken aus der Tasche, fuhr damit geschickt in ein kleines Loch in der Thüre, und plötzlich sprang diese krachend auf. Aber wie war der kleine Jakob über­rascht, als er eintrat! Das Innere des Hauses war prachtvoll ausgeschmückt, von Marmor war die Decke und die Wände, die Geräthschaften vom schönsten Ebenholz, mit Gold und geschliffenen Steinen eingelegt, der Boden aber war von Glas und so glatt, daß der Kleine einigemal ausgleitete und umfiel. Die Alte aber zog ein silbernes Pfeifchen auö der Tasche und pfiff eine Weise darauf, die gellend durch daS Haus tönte. Da kamen sogleich einige Meerschweinchen die Treppe herab; dem Jakob wollte es aber ganz sonderbar dünken, daß sie aufrecht auf zwei Beinen gingen, Nußscha­len statt Schuhen an den Pfoten trugen, menschliche Kleider angelegt, und sogar Hüte nach der neuesten Mode auf die Köpfe gesetzt hat­ten.Wo habt ihr meine Pantoffeln, schlechtes Gesindel?" rief die Alte und schlug mit dem Stock nach ihnen, daß sie jammernd in die Höhe sprangen;wie lange soll ich noch so dastehen?"

Sie sprangen schnell die Treppe hinauf und kamen wieder