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daran, wenn es zuerst eine ungeschickte Arbeit machen müßte und denken fällte:Für dieses Jahr ist's gut genug, übcr'S Jahr mach' ich'S besser!«

Noch ein Wort mehr. Jedes Vogelnest ist ganz voll­kommen und ohne Tadel, nicht zn groß und nicht zu klein, nicht zu wenig daran und nicht zu viel, dauerhaft für den Zweck, wozu da ist. In der ganzen Natur ist kein Lehr- plctz, lauter Meisterstücke.

Aber der Mcnsch, was er zur Geschicklichkeit bringen soll, daS muß er mit vieler Zeit und Muhe lernen, und bis er's kann, bekommt er manche Ohrfeige»von dem Meister, der selber keiner ist. Den» kein menschliches Werk ist voll­kommen. Hat der geneigte Leser noch nie eine Uhr gekauft, und wenn er meinte, jetzt gebt sie am beste», so blieb sie stehen, oder ein Paar Stiefel, einmal sind sie zu eng, ein andermal zn weit, oder in den ersten acht Tagen wird ein Absatz rebellisch und will desertirc».

Was sagt der geneigte Leser dazu? Also ist ein Mcnsch noch weniger, als ein Fink? Nichts nutz!

Denn erstlich nicht der Vogel baut sein Nest, und nicht das Würmlci» bettet sein Schlafbctt, sondern der ewige Schöpfer thut es durch seine unbegreifliche Allmacht und Weisheit, und der Vogel muß nur daS Schuäbelcin und die Füßlcin und, so zu sagen, den Namen dazu hergebe». Deß­wegen kann auch jeder Vogel nur einerlei Nest baue», wie jeder Baum nur einerlei Blüthe» und Früchte bringt. Deß­wegen kann auch der Mensch kein Vogelnest und keine Spin- uenwcbe nachmachen. Gottes Werke macht Niemand nach.

Zweitens, wie der ewige Schöpfer an seinem Ort jedein genannten Geschöpf seine Wohnung bereitet, aber nicht alle