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aber der damalige König von Frankreich von der Sache hörte ( wurde ihm als ein Spaß erzählt), nahm er'S sehr übel, daß ein Wirth in seinem Reich sich unterstand, solche unverschämte Uebcrforderungen zu machen, und sagte dem Fürsten:Wenn Sie a»f Ihrer Rückreise wieder an dem Wirthshaus vorbei fahren, werden Sie sehen, daß Gerech­tigkeit in meinem Lande herrscht." Als der Fürst aus feiner Rückreise wieder an dem Wirthshaus vorbeifuhr, sah er keinen Schild mehr dran, aber die Thüren und Fenster waren zugemauert, und das war auch gut.

52. Die Eidechsen.

Daß viele Mensche» sich vor den Schlangen fürchten, davon springen oder sie des Lebens berauben, das ist noch wohl begreiflich, weil man sie für gefährlich hält, und im zweifelhaften Fall lieber eine ungiftige todtschlägt, als von einer giftigen sich beißen läßt. Aber warum sind viele Leute sogar den Eidechsen feind, diesen unschuldigen Thieren, die Niemand beleidigen, Niemand schaden, vielmehr dem Land­mann nützlich werden, indem sie von allerlei kleinen Insekten oder sogenanntem Ungeziefer sich nähren? Höchstens können sie euch ein wenig erschrecken, wenn ihr so in euer» stillen Gedanken dahin wandelt, und auf einmal Etwas im Laub rauscht. Aber wer ein gutes Gewissen hat, muß sich ge­wöhnen, nicht vor Allem zu erschrecken. Wer ein böses Ge­wissen hat, dem ist freilich in diesem Punkt übel rathen.

Der Wind im Wald, das Laub am Baum Saust ihm Entsetzen zu."