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nd brachte das erste wieder. DaS trank sein Herr mit gro­ßem Gelüst.Hattest du mir dieses nicht gleich zuerst bringen können? Geschwind noch so eins!" Da brachte ihm der Bediente das zweite wieder, und also auch das dritte, und gestand nachgehends seinem Herrn, daß es immer das näm­liche gewesen sei.

Ei» Anderer, ein junger Edelmann, hätte für's Leben gern Freude gehabt am Morgenroth und am friscbe» Maien- duft und Bogelgesang untereinander, wenn er nicht noch größeres Vergnügen gesunden hätte am Schlafen. Deßwegen befahl er seinem Bedienten, daß er ihn jeden Morgen um fünf Uhr wecken und ihm keine Ruhe lassen sollte, bis er aufstünde.Und sollt'« bis zu Schlägen kommen,« sagte er. aber es bleibt unter uns." Item zu Scklägcn kam es fast allemal; aber wer sie davontrug, war der Bediente, und war's nicht früh um fünf, wenn er den Herrn iveckte, so war es Vormittag um zehn oder elf Uhr, wenn er ihn schlafen ließ, ausgenommen denn, der Bediente gebrauchte eine List. Eines Morgens, als der Herr noch so ganz fest zu schlafen schien, strich er ihm die Achsel und den Rücken, so weit er zukommen konnte, mit rother und blauer Farbe an, und deckte ihn wieder zu. Um zehn Uhr, als der Herr erwachte, und die Sonne schon hoch über das Kirchendach herab schaute, fuhr er zornig aus dem Bette heraus und auf den Bedienten los.Warum hast du mich heute nicht geweckt?" »Hab' ich euch nicht geweckt? Warum seid ihr nicht aufgestan­den?"Warum hast du nicht Gewalt gebraucht?" Hab' ich euch nicht braun und blau geschlagen? Beseht nur eure Achsel in dem Spiegel." Als aber der Herr in dem Spiegel die blauen und rothen Striemen sah, ward sein Zorn