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Wahl ergriffen, und kämpfte in den Tagen der Leipziger Schlacht unter den Augen Napoleons, ein achtbarer Streit- genosse, mit Tapferkeit und Glück, so viel der 16. Oktober erleiden mochte, also daß ihn der Kaiser Napoleon selbigen Tages zum Marschall von Frankreich ernannte. Das war seltsam Stand und Würde. Aber schon am 19. auf der Flucht, als Alles drunter und drüber ging, ertrank der neue Marschall in der Elster. Elster heißt der Fluß, in welchem er ertrank Mancher wohlbewanderte Leser wird sie kennen. Also ward aus eine unerwartete Weise die Prophezeihung der Zigeunerin erfüllt. Den Leichnam des Ertrunkenen hat nachher, mit allen seinen goldenen Ringen und Kostbarkeiten, ein Fischer im Wasser gefunden und um Geld gezeigt, aber von allen Kostbarkeiten an seinen Fingern und in seinen Taschen hat er nichts entwendet, sondern ein Angehöriger des Prinzen hat ihn nachher in Empfang genommen, und den Fischer mit einer ansehnlichen Geldsumme belohnt.
Die zweite Weissagung läßt sich zwar ganz natürlich erklären. Sticht minder aber ist sie merkwürdig.
Bekanntlich konnte man dem großen König Friedrich von Preußen nicht nachreden, daß er leichtgläubig gewesen sei in Ansehung der übernatürlichen Dinge. Vielmehr hatte er manchmal seinen Spaß mit solchen, die es waren, aber nicht immer gelang es ihm. Eines Tages versicherte man ihn von einem Prediger, daß er weissagen könnte. Alles, was er vorhersage, treffe ein. Der König befahl den neuen Propheten vor ihn zu bringen. Unterdessen erkundigte sich der König, ob kein Soldat im Arrest sei, der das Leben verwirkt habe. Ja, es war einer drinnen. Also befahl er, den Delinquenten auf die bestimmte Stunde vor sein königliches

