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alsdann fängt es auch wieder an, lustig zu steigen und zu fallen. Also rührt die Veränderung in dem Stand des Quecksilbers von der Lust her, welche durch die Oeffnung des Kölbleins hineingeht und auf das Quecksilber drückt.

Daß aber die Luft allein es sei, welche im Stand ist, mit wunderbarer Kraft das Quecksilber 28 Zoll hoch in die Rohre hinaufzutreiben und in dieser Höhe schwebend zu er­halten, ist der Beweis, wenn die Röhre oben an der Spitze abbricht, und die Luft jetzt dort auch hinein kommt, wo vor­her keine war, fällt das Quecksilber in der Röhre auf einmal so tief herab, bis es demjenigen, als in dem Kölblein steht, gleich ist, und hat alsdann Alles ein Ende, denn die Luft in der Röhre und die Luft in dem Kölblein drückt jetzt mit gleicher Gewalt gegen einander, und vernichtet ihre Kraft an sich selber, also, daß das Quecksilber freies Spiel bekommt und seiner eigenen Natur folgen kann, die da ist, daß es vermöge seiner Schwere hinuntersttzt bis auf den Boden, oder auf das Unterste des Saumes, worin es eingeschlossen ist.

Merke se ch s t en s und endlich: Es hat eine lange Erfahrung gelehrt, wenn die Luft anfängt, sich stärker auszu­dehnen und zu drücken, daß alsdann gemeiniglich auch das Wetter heiter und schön wird. Wenn sie aber nachläßt und gleichsam matt wird, man weiß nicht, warum, so macht sich gewöhnlich ein Regen zurecht oder ein Sturmwind, oder ein Gewitter. Welchermaßen nun das Steige» und Falle» des Quecksilbers einen stärkern oder schwächer« Druck der Lust anzeigt, solchermaßen kündigt es auch zum Voraus Sonnen­schein und Regen an, wenn nichts anders dazwischen kommt. Bisweilen falliren alle Zeichen und Hoffnungen, wie dem Leser wohl bekannt ist.