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machen und keine Antwort geben wollte, wiewohl keine Antwort ist auch eine, so ergriff Mahomcd seinen Stab und ging zum Berg, womit er ein merkwürdiges und nachah- mungswerthes Beispiel gab, auch für solche Leute, die keine Propheten zu sein verlangen, nämlich daß man Dasjenige, was man selbst thun kann, nicht von einem wunderbaren Verhängniß, oder von Zeit und Glück, oder von andern Menschen verlangen soll. Z. B. bast du etwas Notbwendi- geö und Wichtiges mit Jemand zu reden, so warte nicht, bis er z» dir kommt. Weit geschwinder und vernünftiger gehst du zu ihm. Ein hübscher Kirschenbaum in dem Garten wäre eine schöne Sache. Das Plätzchen schickte sich dazu. Warte nicht, bis er selber wächst, sondern setze einen. Ferner ei» Abzugsgraben, ein guter Weg durch das Dorf, wenigstens ein trockener Fußweg, ein Geländer am Wasser oder
an einem schmalen Steg, damit die Kinder nicht hinein
fallen, kommt viel geschwinder zu Staude, wenn man ihn macht, als wenn man ihn nicht macht. Man sollte nicht glauben, daß es Leute giebt, denen erst ein arabischer Prophet oder ein Kalenderschreiber so etwas muß begreiflich machen.
Selbst der Kalenderschreiber, der doch einem Propheten nicht viel nachgiebt, — es ließe sich noch ein Wort mehr
sagen, — verlangt nicht, daß das alte Jahr fortdauern soll,
bis der neue Kalender fertig ist, sondern er schreibt den neuen, wenn das alte noch währet.
Summa Summarum:
Schick dich in die Welt hinein,
Denn dein Kopf ist viel zu klein,
Daß die Welt sich schick in ihn hinein.

