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guten Weibes fest, wie angewachsen wie im Mutterleib, und hing zu beiden Seiten hinab wie ein Husaren-Schnanzbart.

Nun war die Noth der armen Eheleute erst recht groß. Zwei Wünsche waren gethan und vorüber, und noch waren sie um keinen Heller und um kein Weizenkorn, sondern nur um ein böse Bratwurst reicher. Noch war ein Wunsch zwar übrig, aber was hals nun aller Reichthum und alles Glück zu einer solchen Nasenzierrath der Hausfrau? Wollten sie wohl oder übel, so mußten sie die Bergfey bitten, mit un­sichtbarer Hand Barbiersdienste zu leisten, und Frau Life wieder von der vermaledeiten Wurst zu befreien. Wie ge­beten, so geschehen, und so war der dritte Wunsch auch vor­über , und die armen Eheleute sahen einander an, waren der nämliche Hans und die nämliche Life nachher wie vorher, und die schöne Bergfey kam niemals wieder.

72. Ännnitverstan.

Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmen- dingen oder Gundelsingen so gut als in Amsterdam, Betrach­tungen über den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herumfliegen. Aber auf dem seltsamsten Umwege kam ein deutscher Haudwerksbursche in Amsterdam durch den Irrthum zur Wahrheit und zu ihrer Erkenntniß. Denn als er in diese große und reiche Handelsstadt, voll prächtiger Häuser, wogender Schiffe und geschäftiger Menschen, gekommen war, fiel ihm sogleich ein großes und schönes Haus in die Augen,