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Dies ist geschehen im Jahr 1805 am 17. April im Wirthöhause zu Segringen.

85. Suwarow.

Der Mensch muß eine Herrschaft über sich selber aus­üben können, sonst ist er kein braver und achtungswürdiger Mensch, und was er einmal für allemal als recht erkennt, das muß er auch thun, aber nicht einmal für allemal, son­dern immer. Der russische General Suwarow, den die Türken und Polaken, die Italiener und Schweizer wohl kennen, der hielt ein scharfes und strenges Kommando. Aber was das Vornehmste war, er stellte sich unter sein eigenes Kommando, als wenn er ein Anderer und nicht der Suwarow selber wäre, und sehr oft mußten ihm seine Adjutanten Dies und Jenes in seinem eigenen Namen befehlen, was er alsdann pünktlich befolgte. Einmal war er wüthend aufgebracht über einen Soldaten, der im Dienst etwas versehen hatte, und fing schon an, ihn zu prügeln. Da faßte ein Adjutant das Herz, dachte, er wolle dem General und dem Soldaten einen guten Dienst erweisen, eilte herbei und sagte: »Der Ge­neral Suwarow hat besohlen, man solle sich nie vom Zorn übernehmen lassen." Sogleich ließ Su­warow nach und sagte:Wenn's der General befohlen hat, so muß man gehorchen."