gegangen. Vor euch kann man etwas verbergen, sagt er, ihr seid die rechten. Als sie nichts fanden, außer ein Paar Kupferkrenzer und einem vergoldeten Sechser mit dem Bild­nis der Kaiserin Maria Theresia und ein Ringlein dran zum Anhängen;Buur," sagte der Sundgauer,du hast dein Geld verlochct, auf der Stelle zeig, wo du dein Geld ver­kochet hast, oder du gehst ohne dein letztes Vaterunser aus der Welt.« Auf der Stelle kann ich's euch nicht zeigen," sagte der Bauer,so sauer mich der Gang ankommt, son­dern ihr müßt mit mir in den Krautgarten gehen. Dort will ich euch zeigen, wo ich es verborgen hatte, und wie es mir ergangen ist. Der Herr Feind ist schon gestern und vorgestern da gewesen und haben's gefunden und Alles ge­holt." Die Ehassenre nahmen den Augenschein im Garten ein, fanden Alles, wie es der Mann angegeben hatte, und keiner dachte daran, daß das Geld unter dem Grundhausen liegt, sondern Jeder schaute in das leere Loch und dachte: Wär' ich nur früher gekommen.Und hätten sie nur die schönen Gelveigeleinstöcke und den Goldlack nicht so verderbt,« sagte der Bauer, und so hinterging er diese und alle, die noch nachkamen, und hat auf diese Art das ganze erzherzog- liche Haus, den Kaiser Franz, den Kaiser Joseph, die Kai­serin Maria Theresia und den allerhöchstseligen Herrn Leopold den Ersten gerettet und glücklich im Land behalten.

88. Das fremde Kind.

Durch den Schnee und durch die Tannen des Schwarz, waldes kommt Abends am 5. Dezember 1807 ein achtjährh