Bändern ausschmückte, auch flocht sie mein Haar in lange Zöpfe, welche auf den Rücken herabhingen, und mit einer blauen Schleife zusammen gebunden waren. Sie selbst war eben so gekleidet, sie hatte aber schöne blonde Haare, welche ihr in Locken aus die Achseln herabfielen. Sie er­mähnte mich zum Geradehalten und zum guten Tanzen.

Es kamen gleich eine Menge kleiner Herren, welche mit ihr tanzen wollten, sie aber wollte nur mit mir tan­zen, wenn aber die Knaben Lust hätten sich uns anzu­schließen, so wäre es ihr recht. Es war ein recht froher Abend, die Kinder jubelten und bewunderten mich. Ei­nige von den Knaben ließen mich hoch in die Luft sprin­gen, und schwenkten mich auf sehr ängstliche Weise umher. Melanie bat aber immer:daß man ruhig mit mir tanzen möge, denn ich sei eine bescheidene anständige Puppe, welche die allzuwildcn Bewegungen nicht leiden möchte," und aus Liebe zu Melanie mäßigten selbst die Knaben ihre Wildheit. Alles war sehr froh. Nur Jenny stand unzufticden in der Ecke und blickte mürrisch nach mir bin. und ich hörte wie sie einem jungen Herren ins Obr flü­sterte:Wenn ich nur eine Stecknadel hätte, so wollte ich gleich dem Röschen eine Schmarre über das schöne Gesicht machen, denn es sei gar zu langweilig immer von einer