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und auszuschmücken; es war der letzte Liebesdienst, den fie den Verstorbenen erzeigen konnten. Besonders schön und rührend war der Theil des Gottesackers, auf welchem die Kinder begraben wurden. Lauter kleine Gräber sah man, eins an das andere; und die Blumen gediehen hier besonders gut, vielleicht weil sie durch die reichlichen Thränenfluthen der Mütter begossen wurden; denn eine Mutter weint lange noch um ihr Kind, selbst wenn die andern Augen alle trocken find; auch brauchten die kleinen Todten nicht die blauen Vergißmeinnicht heraus wachsen zu lassen, die Mütter vergessen sie auch ohnedem nicht.

Ach," sagte Paula,wie hübsch müßte es doch sein, wenn alle diese Gräber sich austhäten, und alle diese Kin­der mit einander spielen könnten."Das ist schon gesche­hen," sagte die Mutter belehrend,die Kinder spielen ja alle im Himmel und haben Flügel, und der liebe Gott hat sie immer im Auge; dann und wann schickt er fie aus, um über die andern Kinder zu wachen, wenn die Eltern nicht Zeit haben eS selbst zu thun."Ach," sagte Paula,wenn er doch einmal solch einen Engel unserer Jenny schicken wollte, damit er sie besser mache und arti­ger!" Paulas Mutter war nun zwar eine sehr gute und