^cb merkte bald, daß ich in guten Händen war, und daß Emma recht liebend für mich sorgen werde; sie machte mir gleich ein Bett und legte mich hinein, denn sie sagte, ich sei sehr krank; sie verband mir den Arm, der wieder abgefallen war, und als am andern Tage ihre Freundinnen sie besuchten, führte sie dieselben ganz leise nach dem Bette. — Ich erkannte Jda wieder, welche ich bei Melanie gesehen hatte, ihre Schwester Elina war aber zu groß, um noch mit einer Puppe zu spielen. Jda blickte mir lange in mein bleiches Angesicht, dann sagte sie: „Es ist recht gut, daß ich gekommen bin, denn ich bin ein halber Doctor, und Röschen ist seh» krank, ich will es kuriren, denn ich verstehe mich auf alle Krankheiten." Sie fühlte mir den Puls und sah sehr bedenklich dabei aus, beinahe wie der Arzt bei Paulas Krankenbette. „Röschen hat sehr Fieber," sagte sie, „und muß ein Brechmittel nehmen." Sie bereitete nun eine Arzenei, und die Kinder reichten mir von Zeit zu Zeit das Becken, wenn sie meinten, daß die Wirkung erfolgen müsse. Dann fühlte Jda mir wieder

