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iit die Schenkstube gekommen und über die Maßen heiter und vergnügt. Er ließ sich, als schon viele Gäste heimgegangen waren, noch einen Schoppen Wein geben und bat um das Wort:Kameraden," hub er an,ihr habt viel von euren Abenteuern gesprochen, es will mich aber bedünken, der Wein habe bei den Meisten sein Theil nütgeschwatzt; mir ist auch eilt Abenteuer begegnet, wenn ich euch das erzähle, so werdet ihr gewiß meinen, sei erdichtet, ich kann aber schwören, daß es wahr ist, und es steht mir noch jetzt nach säst siebenzig Jahren so vor Augen, als wäre mir's gestern begegnet." Alles schwieg, als der ehrwürdige Graukopf gesprochen hatte, dann aber riefen sie eiumüthig:Wohlan, Vater Martin, laß uns dein Abenteuer zum Feierabend hören!" Selbst einige Bürger, die im Begriff standen, fortzugehen, hingen Hut und Mantel an die Wand, setzten sich und hörten der Erzählung zu.

Vater Martin begann also:

Anfangs ging es mir gar kümmerlich in der Welt. Als eine Waise mußte ich von Dorf zu Dorf im Lande umher­ziehen und mein Brot vor fremden Thüren erbetteln. Als ich aber größer wurde, verdang ich mich bei einem Schäfer auf dem Harz und diente bei ihm drei Jahre. Zu Anfang des dritten Jahres fehlten eines Abends zehn Stück von der Heerde; da schickte mich der Großknecht in den Wald, sie zu suchen. Ich machte mich mit dem Hunde auf den Weg, geriet!) aber auf eine falsche Spur und verirrte mich, so daß ich die Nacht unter einem Baume zubringen mußte. Um die Mitternachts­stunde wurde mein Hund unruhig und fing an zu heulen. Ich erwachte und gewahrte vor mir einen furchtbaren Riesen; sein langer Bart reichte bis au den Gürtel, seinen Kopf schminkte