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Schatzherrn. Die dritte Thür ist fest verschlossen und ver­riegelt. Oeffne sie mit der bekannten Springwurzcl, die dn nicht vergessen darfst mitzunehmen, sonst ist Alles vergebens, denn Brecheisen und andere Werkzeuge nützen Nichts. Wie du die Springwurzel erlangen kannst, darüber frage einen erfahrenen Waidmann, es ist eine gemeine Jägerkunst. Sei unverzagt, wenn auch die Thür mit großem Gekrach aufspringt, es geschieht dir kein Leid."

Bedecke nun dein Grubenlicht, daß es nicht verlöscht, und du wirst glauben zu erblinden vor all' dem Glänze der Edel­steine und des Goldes an den Wänden. Hüte dich, hiervon zu nehmen, es wäre wie ein Kirchenranb. In der Mitte deö Gewölbes steht eine Truhe mit Gold gefüllt, daraus magst du nehmen, soviel dir gefällt. Drei Mal darfst du wieder­kommen, aber das vierte Mal nicht, dn würdest ob deiner Gierigkeit hart bestraft werden, und der Tod dein Lohn sein. Verabsäume auch nicht, jedes Mal die Grube wieder zuzu­werfen.

Als der Geist dies gesagt hatte, spitzte mein Hund die Ohren, ich vernahm das Klatschen von Peitschen in der Ferne, und da ich aufblickte, war die Erscheinung verschwunden."

Hiermit endete der Geisterseher sein Abenteuer. Einige der Zuhörer spotteten darüber und meinten, das habe dem Vater Martin nur geträumt. Andere aber waren klüger und fragten den Altvater, ob er die unterirdische Reise angetreten und mit vollem Säckel wiedergekommen sei, oder ob der Geist ihn belogen habe.

Martin erwiederte darauf:Ich kann den Geist nicht Lügen strafen, denn ich habe nie einen Versuch gemacht, das Grab