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Der Fremde entgegnete nichts, doch ging er stets neben Li- hung-chang her, den plötzlich trotz der heißen Sonne fröstelte. Vielleicht kam es von dein Riesenschatten des Mannes, der über Li-hung-chang und sein Kind hinüber bis auf die Berge fiel.

Als Li-hung-chang sein Haus erreicht hatte, war sein Be­gleiter fort; doch als er in den Abendstunden am Flusse aus und nieder wandelte, stand dieser wieder plötzlich neben ihm.

Du würdest es besser machen, nicht wahr?" fragte er wiederum und streckte die Hand himmelwärts.

Das würde ich!" sagte Li-hung-chang verächtlich.

So biete ich dir Gelegenheit dazu," sagte der Fremde.

Staunend und erschauernd zugleich sah Li-hung-chang zu ihm auf.

Sieh'," sagte der Fremde und reichte ihm ein Fernglas, durch das er eben geschaut.

Li-hung-chang folgte seinem Beispiel.

DieWeiße Wolke," ein Berg, dessen Haupt am fernsten Horizonte, einem Nebelgebilde gleich, auftauchte, war ihm greif­bar nahe gerückt; auf feinem Schneekamme schimmerte ein Eis­palast von riesigen Formen.

Dort wird das Naß verteilt," sagte der Fremde.Hast du Mut, so ziehe hin. Was du zu thun hast, wirst du schon wissen."

Li-hung-chang gab das Glas zurück.Ich gehe!" sagte er leidenschaftlich, wie von heftiger Entrüstung ergriffen gegen den, der da oben waltete.Und du?" fragte er dann.

Doch der Fremde war ebenso unbemerkt verschwunden, wie gekommen.

Li-hung-chang eilte in sein Haus zurück. Dort küßte er die schlafende Mutter auf die Stirn und sagte vor sich hin: