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erwachte, rief:O, wie mich hungert! O, wie mich hungert! Nichts ist im Kröpf, und ich lege doch die schönsten Eier! Gehe, Fremdling, laß' es dir raten! Er ist geizig, unser Herr; er giebt dir nichts und nimmt dir alles."

Da wandte sich der Fremdling von der Thür des ungast­lichen Hauses und setzte seine Wanderung fort. Nicht lange danach drang wieder Hundegebell an sein Ohr, und ein schwacher Lichtschimmer verkündete die Nähe einer Hütte. Bald verstand er das Bellen der Hunde; es lautete:Sei willkommen, Fremd­ling! Unser Herr ist arm, aber gut. Er giebt dir eine Lager­statt und teilt sein Mahl mit dir!"

Da zögerte der Fremde nicht lange; er pochte an die Thür und begehrte Einlaß.

Ein ärmlich gekleideter Mann mit sorgenvollen, ernsten Zügen kam ihm entgegen und führte ihn in das einzige Gemach. Es enthielt nur spärliches Gerät; aber ein lustiges Feuer brannte auf dem Herde und verbreitete mit dem Rauche zugleich eine behagliche Wärme. Der arme Mann bediente den Gast gar freundlich; er half ihm das schwere Reisegepäck ablegen, gab ihm Wasser, damit er sich waschen könne, und bot ihm die Pfeife, die er selbst eben geraucht, nachdem er das Mundstück sorglich gereinigt hatte. Dann setzte er eine Schüssel auf den unge­deckten Tisch, hob ein Kesselchen vom Feuer, und nachdem er mit einer Kelle von seinem Inhalte reichlich ins Feuer gegossen, leerte er es in die Schüssel. Ein Teller wurde herbeigeholt, der einzige, den er besaß: diesen stellte er vor den Fremden.

Nimm vorlieb," sagte er und schöpfte die Hälfte der Wassersuppe dem Gaste ein: er selbst schlürfte aus der Schüssel. O," sagte er nach dem ersten Schluck,verzeihe, Fremdling. Ich vergaß Gesellschaft macht den Tag zum Feiertage,"