51 -

Er ist mein," sagte sie.Vergeht nicht, daß ihr meinen Vater einzulösen habt gegen ihn."

Das leuchtete den Blindwütigen ein; sie banden den Geizhals und nahmen ihn in ihre Mitte, um ihn ins Gefängnis zu geleiten.

Während dieses alles vor sich ging, kam quer über das Feld ein Mann geschritten, geradeswegs auf Bursa zu. Das war Jakub, welchem man erzählt hatte, daß der alte Tschito die Bursa heiraten würde. In seiner Herzensnot war er fortgelaufen, um von Bursas Lippen die Wahrheit zu erfahren. Er sah und hörte nun, was geschehen war; und wenngleich er den Vater nie geliebt hatte und sich freute, Bursa frei zu wissen, so weinte er doch bitterlich.

Da schlang Bursa die Arme um ihn und sagte:Nun bist du arm und verwaist, >vie ich es war, und die Schuld deines Vaters macht dein Unglück noch schwerer. Doch tröste dich, wenn ich den Vater erst wieder habe, dann ziehen wir hin zu dreien und bitten den Tschito frei."

Nicht lange danach kehrte Chatango heim, und er war jetzt reich, denn das ganze Gut Tschitos gehörte ihm. Er setzte Jakub ein in die Hütte seines Vaters und gab ihm Bursa zum Weibe. Am Tage nach der Hochzeit aber zogen sie hin, uni den Tschito frei zu bitten. Doch es vergingen zwei Jahre, ehe die Russen ihn herausgaben: da aber war er zu gebrochen und alt, um noch böse zu sein.

Dem bösen Schamanen aber, der seine Prophetengabe so arg gemißbraucht hatte, wurden die Ohren abgeschnitten, und er ward des Landes verwiesen.

4 '