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tiges Acker- und Wiesenland, die forellenreiche Schwarzach, eine zerfallene Mühle und ein großes Herrenhaus mit verschiedenen Wirtschaftsgebäuden gehörten dazu. Das alles sollte für einen Spottpreis verkauft werden. Es hatte eine eigene Bewandtnis mit diesem verlassenen Erdenwinkel. Zwei Menschenalter war es her, da erschlug in wilder Sturmnacht der Sohn im Bunde mit der Mutter den schlafenden Vater. Seitdem war das Thal geächtet: des Mörders Erben mieden ihren Besitz, und jetzt erst tauchten sie auf, um sich ihres Erbteils fast für ein Nichts zu entschlagen. Niemand mochte es haben; die drei Bruder aber griffen begierig zu, legten ihre kleinen Ersparnisse zusammen und kauften das Gut.

Täglich wanderten sie nun hinaus, und bald war das finstere Wohnhaus, das Zeit, Wind und Wetter zum Invaliden gemacht, niedergerissen. Nur das Fundament stand noch; es war tief in die Erde gemauert und so stark und fest, daß die Bruder beschlossen, auf ihm das neue Haus zu erbauen.

Darüber berieten sie eines Abends, als eben die Sonne zur Rüste ging und ihr letzter Strahl die Kronen der hoch­stämmigen Tannen purpurn beleuchtete. Auch die einzige kahle Bergspitze, die schmal und drohend wie ein gezücktes Schwert ihre sanfteren Schwestern überragte, schien mit blutigem Licht getränkt. Tiefe Stille herrschte, nur unterbrochen von dem dumpfen Tosen der Schwarzach, die dicht hinter der Mühle einen Sprung in die Tiefe wagte.

Ein herrliches Gewölbe just hier unterhalb der Schwelle," hob der Älteste an,wie für die Ewigkeit gebaut"

Seine Bruder schauerten zusammen, und ihre Augen trafen sich in sorgender Unruhe.

Ich war bei dem Alten im Walde," fuhr der Älteste