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Waldes nicht und war überrascht von seiner urwüchsigen Wild­heit. Nach einigem Suchen fand er eine Straße und verfolgte dieselbe. Hier herum mußte der Alte vom Walde wohnen, den die Leute so oft um Rat angingen, und er beschloß, nach seiner Hütte auszuschauen.

Plötzlich verfinsterte sich der Mond, und ein Riesenschatten flog über den Himmel, alle Sterne, alle Helle verdeckend. Er glich einem Viergespann, voran die sich bäumenden Rosse und dahinter ein Geführt, gestaltet wie eine gewaltige Bahre. Im nämlichen Augenblick erscholl in der Ferne ein Rasseln und Prasseln, wie wenn tausend Donner die Lüfte zerteilen, und ein Dröhnen und Stampfen, als nahe ein Heer kriegsgepanzerter Rosse. Wie es näher kam, mischte sich in das furchtbare Tosen Jammergcheul, wildes Geschrei und klägliches Winseln und Stöhnen.

Durch Damians Glieder rieselte fröstelnder Schreck, und fröstelndes Empfinden lühmte den Herzschlag der Natur wie Erdbebenahnung; verstummt war das Rauschen der Bäume, des Baches Gemurmel, das Gräsergeslüster, das Singen der Böget.

Jetzt war das Ungeheure über Damians Haupt; er fiel zu Boden. Vier gigantische Rosse zogen einen gigantischen Wagen. Aus den Nüstern der Tiere ging Feuer und Rauch; ihre Hufe und die Räder des Wagens zerrissen die Wolkenmassen in un­zählige Fetzen, die wie schwarze Schleier zur Erde flatterten. Jeder solchen Berührung entsprühte ein Meer von Blitzen, die wie brandende Feuerflut den Wagen umwogten; sie züngelten erdwärts und fuhren in die Kronen der Bäume. Wie Zunder zerstäubten die Äste, und die ragenden Stämme wurden zu lodernden Fackeln, lind blutrote Leuchten schwangen zwei Reiter, die dem Wagen zur Seite auf schwarzen Rossen ritten; ihre