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„Taugt nichts!" sprach die Königstochter. „Fort, hinaus mit ihm!" und hinaus mußte er.
Nun trat der andere Bruder ein.
„Hier ist eine entsetzliche Hitze!" — sagte er.
„Ja wohl, wir braten heute junge Hähne!" bemerkte die Königstochter.
„Wie be — wie?" sagte er, und die Schreiber schrieben: wie be — wie.
„Taugt nichts!" sagte die Königstochter. „Fort, hinaus mit ihm!"
Nun kam Tölpel Hans dran; er ritt auf dem Ziegenbocke in den Saal hinein und rief: „Na, das ist doch eine Mordshitze hier!"
„Ja wohl, ich brate aber auch junge Hähne!" sagte die Königstochter.
„Ei, das ist schön!" erwiderte Tölpel-Hans, „dann kann ich wohl eine Krähe mitbraten?"
„Mitdem größten Vergnügen!" sprach die Königstochter; „aber hast du auch etwas, worin man sie braten kann? denn ich habe weder Topf noch Tiegel."
„Oh,.das hab' ich!" sagte Tölpel-Hans, „hier ist Kochgeschirr," und zog den alten Holzschuh hervor und legte die Krähe hinein.
„Das gefüllt mir!" sagte die Königstochter, „du kannst doch antworten und reden; dich tvill ich znin Manne haben!"
So tvurde Tölpel-Hans König, bekam eine Frau und eine Krone und saß auf einem Throne.
Die beiden andern Brüder aber hatten eingesehen, daß es nrit ihrer Weisheit nicht sehr weit her sei.
(Andersen.)

