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war ein fauler Bursche, und obgleich er weiter nichts zu thun Hatte, als seine Ziege täglich auf die Weide zu treiben, sv seufzte er dennoch, wenn er nach vollbrachtem Tagewerk abends nach Hause kam. Eines Tages überlegte er, wie er seine Schultern von dieser Bürde frei machen könnte. Lange tvar alles Nachsinnen vergeblich, plötzlich fiel ihm etwas ein und er sagte: „Ich weiß, was ich thue; ich heirate die dicke Trine, die hat auch eine Ziege und kann meine mit austreiben, so brauche ich mich nicht länger zu quälen."
Heinz erhob sich also, ging eilends in das Hans der dicken Trine und bat die Eltern um die , Hand ihrer tngendreichen Tochter. Die Eltern besannen sich nicht lange und willigten ein. Nun ward die dicke Trine Heinzens Frau und trieb die beiden Ziegen aus. Heinz hatte gute Tage und brauchte sich von keiner andern Arbeit zu erholen als von seiner eigenen Faulheit.
Aber die dicke Trine war nicht minder faul. „Lieber Heinz," sprach sie eines Tages, „warum sollen wir uns das Leben so sauer machen und unsere beste Jugendzeit verkümmern? Ist es nicht besser, wir geben die beiden Ziegen unserm Nachbar und der gibt uns einen Bienenstock dafür? Die Bienen brauchen nicht gehütet zu werden: sie fliegen aus, finden den Weg nach Hanse von selbst wieder und sammeln Honig, ohne daß es uns die geringste Mühe macht." Dem faulen Heinz gefiel 'der Borschlag

