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Dieser Erfolg machte Ferdinand, den ohnehin der getrunkene Wein aufgeregt hatte, so kühn, oder vielmehr so frech, daß er endlich sein Stückchen recht empfindlich auf die Schulter des ältlichen Herrn niederfallen ließ. Jetzt aber schien diesem die bisher bewiesene Geduld auszugehen. Mit gerunzelter Stirn wandte er sich um, nahm das Stückchen aus Ferdiuands Hand, brach es in Stücke, und warf es zum Fenster hinaus. Dann sagte er ernst: „Respekt vor meinen grauen Haaren, Sir! Bet Gott, Sie benehmen sich wie Schulbuben und nicht wie gesittete jungeLeute, die eine gute Erziehung genossen haben. Ein Offizier des Königs schändet sein Ehrenkleid, wenn er sich benimmt, wie Sie, Sir Ferdinand Westmore, sich gegen mich benommen haben! Keine Widerrede, Herr! Meine Geduld ist zu Ende, und wenn Sie sich fortan nicht anständig betragen, so werde ich Sie auf der nächsten Station aus dem Wagen entfernen lassen. Bessern Sie sich, Sir, oder ich wiederhole Ihnen, daß Sie nicht nur einen schweren Stand in Sepmour's Regiment haben, sondern ohne allen Zweifel mit Schimpf und Schande weggejagt werden. Wollen Sie Ihrer vortrefflichen Mutter auch diesen Kummer noch bereiten, nachdem Sie ihr schon so vielen Schmerz, so viele bange Sorge verursacht haben?"
„Aber, mein Herr, wer sind Sie, daß Sie auf diese Weise zu mir reden?" stammelte Ferdinand. „In der That, ich begreife nicht, woher ..."
„Woher ich Sie kenne? wollen Sie fragen," unterbrach ihn der Fremde. „Run, so mögen Sie wissen, daß mich Ihr verstorbener edler Vater zu seinen Freunden zählte, und daß ich ferner durch meinen Sohn ziemlich genau von Ihrem Charakter und Ihren Tugenden unterrichtet wurde, als Ihre treffliche Mutter sich um eine Fähndrichsstelle für Sie in meinem Regimente bewarb. Ich bin der Oberst, Lord Sey- mour, Sir Westmore, und Ihr guter Freund, der Haupt- mann William Seymour, ist mein Sohn."
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