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Ferdinand erblaßte bei dieser Eröffnung, und auch sein Freund Jack sah ziemlich albern und bestürzt aus. Sein Stückchen verschwand, wie das Ferdinands, und er drückte sich so tief in die Ecke des Wagens hinein, als ob er sich gern ganz und gar verkriechen möchte, wie eine Maus in ihr Schlupfloch. Ferdinand aber dachte erschrocken:Oh weh, da bin ich übel angekommen mit meinem verwünschten Leichtsinn, und William Seymour wird mich gerade nicht freundlich ansehen, wenn er von seinem Vater hört, wie höflich und artig ich gegen ihn gewesen bin!"

Lächelnd betrachtete Oberst Seymour ein Weilchen die bestürzten Gesichter der beiden jungen Leute, welche die Lek­tion, die er ihnen ertheilt, so vollkommen verdient hatten. Dann aber sagte er tröstend:Nun, Ferdinand, nehmen Sie sich's nicht allzu sehr zu Herzen. UmJhresVaters willen wag Ihnen verziehen sein, nur bitte ich mir aus, daß Sie inZukunft ehrerbietiger gegen ältere Leute sind, sollten diese auch nicht gerade Ihre Vorgesetzten sein. Ich werde übri­gens ein scharfes Auge auf Sie Haben, denn Ihrem Vater zu lieb habe ich mir vorgenommen, einen tüchtigen Mann aus Ihnen zu machen. Merken Sie sich das, Ferdinand, und richten Sie sich darnach."

Ganz bescheiden nahm Ferdinand diese Vorwürfe und Verweise hin, und stammelte in großer Verlegenheit und Verwirrung noch einige Bitten um Entschuldigung. Dann blieb er bis zur Ankunft in London still und wortlos in eine Ecke des Wagens gedrückt, und die Gefühle» mit denen er in die große Hauptstadt Englands einfuhr, waren weit anders, als er beim Antritt der Reise gehofft hatte. De­müthig und gedrückt schlich er, nachdem er den Postwagen verlassen hatte, durch die Straßen Londons nach seinem Quartiere, warf sich verstimmt in eine Sopha-Ecke und mur­melte:VerwünschterZufall, der mit dem allen Seymour! Wer hätte das ahnen können! Geschieht mir aber schon recht und soll mir nun auch gewiß nicht wieder passiren.