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Ja wenn's gelingt!" lautete die Antwort.Aber wir werden ja sehen!"

Werdet sehen," sagte Ferdinand stolz und übermüthig im Vertrauen auf seine Geschicklichkeit.

Und nun kommt, denn ihr seht wohl ein, daß wir un­sern Gegner nicht auf uns warten lassen dürfen."

Als man auf der Insel ankam, war Lieutenant Har- dinge noch nicht zugegen. Bald darauf aber erschien er mit seinem Sekundanten und einem Wundarzt, den er aus Für­sorge mitgenommen hatte. Höflich grüßte er seinen Gegner und dessen Begleiter, worauf er seinen Sekundanten ersuchte, rasch zum Werke zu schreiten und die nöthigen Vorbereitun­gen zu treffen, damit die ganze unangenehme Sache bald beendigt würde. Während dies geschah, flüsterte einer von den Begleitern Ferdinands diesem zu, er möchte seinen Geg­ner im Voraus ein wenig einschüchtern, da derselbe als der Geforderte den ersten Schuß habe. und, wenn er träfe, den ganzen bevorstehenden Spaß zu nichte machen würde. Wenn er aber sähe, wie sicher Ferdinand seines Schusses sei, würde er gewiß so eingeschüchtert werden, daß er ins Blaue hinein feuerte. Ferdinand ergriff sogleich eine der geladenen Pisto­len und schoß eine Schwalbe, die gerade vorüberflog, aus der Luft herab. Dann warf er die Pistole von sich und sagte lächelnd zu Lieutenant Hardinge, der bei diesem Be­weise von seines Gegners Geschicklichkeit ein wenig bleich ge­worden war:Sie sehen, daß ich meines Schusses gewiß bin, und ich rathe Ihnen daher, daß Sie mich recht scharf aufs Korn nehmen. Lassen Sie mich zum Schusse kommen, so sind Sie ein todter Mann!"

Der Erfolg wird's lehren!" entgegnete Hardinge mit erzwungenem Gleichmuthe, und wendete sich ab, als ob er sich nur wenig um seinen Gegner bekümmere. Dieser aber bemerkte wohl, wie ein leises Zittern durch die Glieder des-' selben flog, und flüsternd sagte er zu seinen Freunden: Alles steht gut! Bor seiner Kugel bin ich sicher."